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Lago di Como

Meine ersten richtigen Kite-Trips im Ausland fanden am Comersee statt. Der See ist – ähnlich wie am Gardasee – bekannt für seine verlässlichen Windverhältnisse und auch von mir aus in gut 3h erreichbar gewesen, was eine ziemlich gute Alternative zu den Spots hier darstellte. Zudem wir in einer von Colico ca 10min entfernten kleinen, aber absolut herzlichen Pension ein wirklich optimales quartier gefunden hatten.
Der Wind ist im Frühsommer und Herbst des Jahres ziemlich verlässlich. Im Hochsommer selbst ist der See zu warm, weshalb sich Thermik nur schlecht bzw. gar nicht entwickelt. (was ein ziemlich grosser Frustfaktor werden kann)

Colico ist trotz der teilweise wilden Starts & Landungen der Lokals ein recht guter Spot, sofern mann ein gutes intermediate Level hat. Aber auch der abgetriebene Kite Anfänger kann sich in der Schweinebucht ganz gut alleine retten – oder sich die Fähigkeiten dazu hier aneignen.

Mittlerweile bin ich ja viel „rumgekommen“ und finde einfach die Zeitspanne in der der Wind am Nachmittag auftaucht recht kurz. In der Regel passiert das so zwischen 14°° - 18°° wenn man grosses Glück hat. Wobei ich es mehr als 1x erlebt habe, dass um 17°° jemand den Windschalter auf Off gestellt hat!!

Ansonsten ist Italien recht easy – und schon ein paar stunden am Comersee lassen richtige Ferienstimmung in einem aufkommen.